Gestern beim Spazieren dachte ich mal wieder: "WIE LANGE
NOCH?"
Wie lange noch dieses Sich-Ergeben?
Wie lange noch diese Müdigkeit?
Wie lange noch diese Schmerzen im Körper?
Dieses Gefühl, vom Leben an der kurzen Leine gehalten zu werden.
Das waren keine dramatischen Gedanken.
Einfach Müdigkgeit.
Einfach Erschöpfung.
Und dann merkte ich, wie sich selbst dieses "Wie lange noch?" anders anfühlte als
früher.
FRÜHER WAR DA ANGST
"Oh Gott, was ist jetzt schon wieder?!"
Verkrampfen.
Kontrollieren.
ICH muss das Problem lösen.
Gestern war da einfach: "Hmmmh...ok."
MEIN NERVENSYSTEM BLIEB WARM UND REGULIERT
Sanft.
Ich fühlte mich gehalten.
Nicht von aussen.
Von innen.
Und das ist vielleicht das, was sich in über 20, ja 25 Jahren auf diesem Weg wirklich
verändert hat.
Nicht dass die Transformations-Wellen aufhören.
Nicht dass es irgendwann "fertig" ist.
Sondern dass das Vertrauen so gewachsen ist, dass meine Mitte sanft bleibt.
Die Symptome sind noch da.
Die Müdigkeit kommt.
Der Körper zwickt und zwackt.
ABER DER BODEN UNTER MIR IST EIN ANDERER
Wärmer.
Stiller.
Satter.
Und da ist jetzt diese tiefe Innigkeit mit dem Leben gewachsen.
Dieser so nahe, warme Kontakt.
Das Wort was es vielleicht noch am ehesten trifft ist das so tief umarmende Gefühl von
«Grace».
Aber ganz erdig, völlig unspektakulär, dafür wunderbar berührend.
Und ich würde das nicht eintauschen wollen.
Nicht gegen alles Geld der Welt.
Nicht gegen ein äusseres Bilderbuch-Traumleben.
No way.
Es kennt keinen Preis.
Dafür ist es schlichtweg zu kostbar.
Wie geht es Dir damit?
Hast Du manchmal auch ein «Wie lange noch?»
Von Herzen
Markus
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